Der Countdown läuft: Für Windows Server 2016 endet der erweiterte Support am 12. Januar 2027 – ab diesem Zeitpunkt werden keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt. Beim SQL Server 2016 erfolgte dieser Schritt bereits im Juli 2026. Das Ende des Supports ist mehr als ein Datum im Kalender. Mit dem Auslaufen der regulären Unterstützung entfällt für Unternehmen ein wichtiger Baustein ihrer IT-Sicherheit. Je länger bestehende Server über das Support-Ende hinaus betrieben werden, desto größer droht der Aufwand zu werden, Sicherheitsrisiken und Kompatibilitätsprobleme zu beheben. Notwendige Sonderlösungen oder der spätere Wechsel unter Zeitdruck können ebenfalls die Kosten einer Migration erhöhen.

Unternehmen sollten deshalb jetzt prüfen, welche Systeme betroffen sind und die Migration auf eine aktuelle Plattform gezielt angehen.

Windows Server 2016 – noch bleibt Zeit für einen kontrollierten Wechsel

Statt erst auf das Support-Ende zu reagieren, lohnt sich eine frühzeitige Bestandsaufnahme:

  • Welche Windows-Server-2016-Systeme sind noch im Einsatz?
  • Welche Anwendungen und Dienste hängen von ihnen ab?
  • Welche Hardware und Software muss bei einer Migration berücksichtigt werden?
  • Welche Daten und Konfigurationen müssen übernommen werden?
  • Welche Systeme sollten modernisiert oder gegebenenfalls ersetzt werden?

SQL Server 2016 – bereits jetzt Handlungsbedarf

Beim SQL Server 2016 ist der Extended Support bereits im Juli 2026 ausgelaufen. Unternehmen, die noch auf dieser Version arbeiten, sollten ihre Datenbankumgebung daher besonders zeitnah überprüfen. Gerade bei Datenbanksystemen geht es nicht nur um die technische Aktualisierung. SQL Server bilden in vielen Unternehmen die Grundlage für zentrale Anwendungen und Geschäftsprozesse. Eine Migration sollte deshalb sorgfältig geplant, getestet und auf die jeweilige Systemlandschaft abgestimmt werden.

Migration als Chance für eine moderne IT-Infrastruktur

Die Ablösung älterer Serverversionen muss nicht auf einen reinen Versionswechsel hinauslaufen. Sie bietet die Gelegenheit, gewachsene IT-Strukturen zu überprüfen und die Infrastruktur an heutige Anforderungen anzupassen.

Windows Server 2025 bringt unter anderem moderne Sicherheitsfunktionen, Unterstützung für hybride Szenarien und eine aktuelle Basis für neue Anwendungen und Hardware mit.

Unser Tipp: Prüfen Sie jetzt Ihre Windows- und SQL-Server-2016-Umgebung und planen Sie zeitnah die Migration auf eine unterstützte Version. So vermeiden Sie Sicherheits- und Compliance-Risiken und schaffen eine verlässliche Grundlage für den weiteren Betrieb Ihrer IT-Infrastruktur.

Sie möchten wissen, welche Systeme in Ihrer IT-Landschaft betroffen sind und wie eine Migration aussehen kann? – Sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie bei der Analyse Ihrer bestehenden Umgebung und bei der Planung des nächsten Schritts.